Ein Elektronenmikroskop für das Technorama
Engagement für die nächste Generation von Forschenden
Das Swiss Science Center Technorama zählt weit über die Schweizer Landesgrenzen hinaus zu den bedeutendsten Institutionen für naturwissenschaftliche Bildung. Mit Hunderttausenden Besucherinnen und Besuchern jährlich sowie mehreren tausend Schulklassen, die in den Laboren experimentieren und forschen, ist es ein zentraler Ort der Wissensvermittlung und Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften.
Um den Einblick in die Welt des Mikrokosmos zu vertiefen, bestand seit Längerem der Wunsch nach einem Raster-Elektronenmikroskop (REM). Während klassische Lichtmikroskope in Auflösung und Tiefenschärfe physikalische Grenzen haben, eröffnet die Elektronenmikroskopie völlig neue Dimensionen: Strukturen im Nanobereich werden sichtbar – von den Facettenaugen einer Fliege über die Oberflächen von Pflanzen bis hin zu den feinen Strukturen von Holz oder Metallen.
Nachhaltige Unterstützung durch Gloor Instruments
Vor einigen Jahren durften wir dazu beitragen, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Gemeinsam mit Partnern wurde ein leistungsstarkes Elektronenmikroskop von ZEISS im Technorama installiert. Gloor Instruments AG beteiligte sich mit einem namhaften Beitrag an der Finanzierung und unterstützte das Projekt sowohl technisch als auch partnerschaftlich.
Das Gerät ist heute fester Bestandteil der Experimentier- und Laborlandschaft im Technorama und ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen faszinierenden Zugang zur Nanowelt.
In Kombination mit einem Mikroanalyse-System können nicht nur hochauflösende Bilder erzeugt, sondern auch die elementare Zusammensetzung von Proben bestimmt werden. Dadurch entstehen spannende Einblicke in Biologie, Mineralogie, Materialwissenschaften und viele weitere Disziplinen. Die gewonnenen Bilder und Analysen können digital weiterverarbeitet werden – ein nachhaltiges Lernerlebnis, das weit über den Besuch hinaus wirkt.
Begeisterung, die Zukunft schafft
Wir sind stolz darauf, mit diesem Engagement einen Beitrag zur naturwissenschaftlichen Bildung in der Schweiz zu leisten. Wenn junge Menschen durch einen Blick ins Elektronenmikroskop zum ersten Mal die Strukturen der Nanowelt entdecken, entsteht oft mehr als nur Staunen – vielleicht sogar der erste Impuls für eine spätere Laufbahn in Wissenschaft oder Technik.
Solche nachhaltigen Bildungsprojekte liegen uns am Herzen – damals wie heute.